Gegründet wurde die Turn- und Sportunion St. Peter 1969 mit der Sektion Fußball als „Union Wimberg„. Die Gründungsversammlung fand am 16. März 1969 im Gasthaus Gabriel statt. Am 04.11.1976 wurde der Name auf „Union St. Peter“ geändert. Die Vereinsfarben sind Schwarz-Rot. Zur Zeit gibt es vier Zweigvereine: Union Fußball St. Peter, Union Stocksport St. Peter, Union Bike&Fun St. Peter und Union Tennis St. Peter und drei Sektionen: Schi, Fit&Fun, und Judo. Von 1995 bis 2008 gab es auch eine Sektion Baseball. Ebenso gehören die Sektion Leichtathletik mit der jährlichen Veranstaltung des Ostercross-Laufes am Ostermontag und die Sektion Tischtennis der Vergangenheit an.
| 1969 bis 1972 | Alois Walchshofer |
| 1973 bis1984 | Oswald Hofer |
| 1985 bis 1990 | Johann Haselgrübler |
| 1991 bis 2011 | Herbert Scheuchenpflug |
| seit 2012 | Andreas Kitzberger |
Die gewählten Vereinsvorstände von der Vereinsgründung bis heute als PDF-Datei.
Vereinsgründung mit der Sektion Fußball

Die Sektion Fußball ist die Gründungssektion des Vereins „Union Wimberg“ 1969. Die Gründungsversammlung fand am Sonntag, dem 16. März 1969, um 19:00 Uhr, im Gasthaus Gabriel (Hauerwirt) statt. Hier ein Auszug aus dem Protokoll.
Weitere Informationen im Archiv vom Zweigverein Fußball.
Gründung der Sektion Baseball
1991 wurde der Basballverein „Wild Boys“ nach einer Amerikareise von einigen Idealisten gegründet. 1995 trat der Verein als Sektion der Union St. Peter bei. Die Wild Boys waren sehr erfolgreich, sie erreichten sogar in der 2. Bundesliga den 2. Platz.
Sektionsleiter:
| 1995 bis 2000 | Kurt Tauschek |
| 2001 bis 2008 | Markus Pühringer |
Gründung der Sektion Bike & Fun
Bike & Fun Union St. Peter wurde ursprünglich 1999 als Stammtisch von einigen radsportbegeisterten Herren gegründet, Drahtzieher waren dabei Karl Wolfesberger, Josef Egger (Pepone) und Stefan Luger. Waren ursprünglich ca. 25 Radfahrer aktiv dabei, so hat sich die Mitgliederzahl auf derzeit stolze 54 RadlerInnen im Alter erhöht. Während der Radsaison treffen sich bis zu 30 SportlerInnen zu den wöchentlichen gemeinsamen Ausfahrten. Sport UND Gemeinschaft sind den Mitgliedern sehr wichtig.
Bereits im Jahr 2000 wurde die Idee in die Tat umgesetzt, ein Radrennen für Mountainbiker und Straßenfahrer von der Teufelmühle nach St. Peter zu veranstalten. Mittlerweilen hat sich die Teufelsfahrt zu einem der größten Einzelzeitfahren unserer Umgebung entwickelt. Im Jahr 2010 trat der Stammtisch Bike & Fun der Sportunion St. Peter/Wbg. bei, im Dezember 2012 wurde die Subunion „Sportunion Bike & Fun St. Peter“ gegründet.
Sektionsleiter bzw. Obmänner bisher
| 2010 bis heute | Stefan Luger |
Gründung der Sektion Stocksport
Wie lange vorher in St. Peter schon das Eisschießen betrieben wurde, weiß wohl niemand. Die Anfänge der Sektion waren im Vergleich zu heute natürlich bescheiden. Einen geeigneten Teich zu finden, war nicht immer einfach. Der Finnteich neben dem alten Bad war lange Zeit das höchste der Gefühle. Geschossen wurde auch in Habring oder sogar in anderen Orten (St. Johann). Solange es noch keine Asphaltbahnen gab, wurde auf der Straße geschossen (Güterweg zum Wimmer).
Gegründet wurde die Sektion Stocksport 1983. Treibende Kräfte hinter dieser Gründung waren Josef Eckerstorfer und Fritz Strasser. Die erste Ortsmeisterschaft gab es 1983 am Oirerteich in Steinbruch. Mit 14 Moarschaften war die Veranstaltung noch recht familiär im Vergleich zu heute. Die nächste Ortsmeisterschaft gab es am Nösslböcker Teich (bei minus 30 Grad am Morgen).
1985 bekam dann die Sektion Stockschützen erstmals eine „Heimat“. Zum neuen Fußballfeld wurden vier Asphaltbahnen gebaut. Mit der Möglichkeit, entsprechend trainieren zu können und auch selbst kleinere Turniere veranstalten zu können, wurden die St. Peterer Stockschützen bald auch sportlich eine Macht. Und zwar nicht nur regional, sondern durchaus auch auf nationaler und internationaler Ebene.
Und es ist auch kein Zufall, dass den ersten Landesmeistertitel die ganz Jungen holten. Nachwuchsarbeit wurde von Anfang an groß geschrieben. Bei der Landesmeisterschaft der Schüler 1992 in Linz siegten Daniel Pfleger, Florian Richtsfeld, Guido Strasser und Christian Eckerstorfer.
Die neunziger Jahre waren dann fast ausschließlich in in weiblicher Hand, was die sportlichen Erfolge betrifft. Abgesehen von den internationalen Erfolgen von Christian Eckerstorfer glänzte vor allem das „schwache“ Geschlecht. Bettina Eckerstorfer sorgte für internationale Erfolge, die Damenmannschaft erreichte bei den Staatsmeisterschaften von 1997 bis 1999 immer einen Platz unter den ersten drei. 1998 holten sie den Staatsmeistertitel. Auf Eis gelang das Meisterstück gleich zweimal: 1997 und 1998. Dass auf Landesebene kaum jemand gegen diese Truppe aufkommt, versteht sich. Von 1997 bis 1999 hieß der Landesmeister auf Eis St. Peter. Auf Asphalt gewannen die Damen von 1996 bis 1998 in Folge
1989 wurde der Eisschützenteich bei St. Peter errichtet. Kein leichtes Unterfangen, weil die Behörden sich nicht so recht zu einem naturschutzrechtlichen Ja durchringen konnten. Dabei konnte der sauren Wiese neben dem Wald eigentlich nichts Besseres passieren, als in einen Teich „umgebaut“ zu werden. 1992 wurde eine komfortable Hütte errichtet.
Das größte Projekt der Stockschützen war aber der Bau einer Halle. 1998 begonnen, wurde das Werk im Jahr 2000 weitgehend abgeschlossen. Die Stockschützen haben dabei viel selbst gemacht. Vor allem für den Sektionsleiter Josef Kepplinger war die Baustelle eine Zeit lang fast eine zweite Heimat. Es ist in erster Linie der vielen unentgeltlichen Arbeit zu verdanken, dass dieser Bau errichtet werden konnte. Nur Leuten wie dem Sektionsleiter Josef Kepplinger und seinen Sektionskollegen ist es zu verdanken, dass solche Projekte überhaupt verwirklicht werden können.
Seit dem Jahr 2009 ist die Sektion ein Zweigverein der Sportunion St. Peter mit dem Namen „Union Stocksport St. Peter“.





